Spanien

Für Ferien in Spanien, sind folgende Informationen hilfreich, und Sie können vor Ihren Mitreisenden mit einigen Interessanten Fakten glänzen.

- Spanien allgemein
- Spaniens Klima
- Spaniens Bevölkerung
- Spaniens Geschichte
- Ferien in Spanien

Spanien allgemein

Offizielle Name Spaniens ist übrigens Königreich Spanien (Reino de España)!
Spanien nimmt mit 504750 km2 den größten Teil der Iberischen Halbinsel im Südwesten Europas ein. Es hat Küstenregionen am Mittelmeer und am Atlantik und wird bestimmt von Hochebenen.
Nach 1975, dem Todesjahr des Faschisten Francisco Franco, zählt Spanien zu den großen Demokratien Europas. Übrigens ist Spanien ein kinderfreundliches Land und körperlicher Kontakt bei der Begrüßung normal -Küsschen links -Küsschen rechts...
Hier gibt es Reiseinformationen zu La Palma.

Spaniens Klima:

Die Meseta (zentrale Hochebene) bietet einige Klimaextreme, während es an den Küsten milder und im Norden feuchter als im Süden ist. Die Temperaturunterschiede zwischen Winter und Sommer sind auf dem Festland sehr groß, während die kanarischen Inseln (die Inseln des ewigen Frühlings) eine sehr ausgeglichene Jahrestemperatur vorweisen können. Die Höchsttemperatur wurde in Cazalla in Festlandspanien mit 48,8 Grad gemessen.



Klimastation LAS PALMAS

Höhe über NN in m: 15 geographische Position: 15° 25’ W, 28° 9’ N
Temp. ø Max. (°C) 20,4 20,5 21,0 21,5 22,3 23,6 24,8 26,0 26,4 25,5 23,5 21,5
Temp. ø Min. (°C) 16,4 16,3 16,7 17,2 18,3 19,6 21,0 22,0 22,2 21,3 19,4 17,4
Regentage 4 3 3 2 1 < 1 < 1 < 1 1 3 4 5
Niederschlag (mm) 19 19 13 6 2 2 1 1 3 16 31 26
Sonnenstunden ø 6,0 6,6 6,8 7,5 8,3 9,0 9,5 9,3 7,7 6,9 6,1 5,8
Wasser-Temp. ø (°C) 19 18 18 18 19 20 21 22 23 23 21 20
Klimabelastung* -- -- -- -- -- -- zs zs zs zs -- --

Klimastation MADRID-RETIRO (Obs.), Kastilien
Höhe über NN in m: 667 geographische Position: 3° 41’ W, 40° 25’ N

Temp. ø Max. (°C) 8,5 11,0 14,9 18,4 21,2 26,9 30,8 29,5 25,0 18,5 12,8 8,8
Temp. ø Min. (°C) 1,5 2,2 5,2 7,4 10,2 14,6 17,4 17,1 14,1 9,5 5,3 2,2
Regentage 8 8 7 7 7 5 2 1 4 6 7 8
Niederschlag (mm) 45 44 37 51 44 27 12 12 30 51 58 52
Sonnenstunden ø 4,6 5,7 6,4 8,0 9,5 10,8 12,3 11,4 8,6 6,6 5,2 4,5
Wasser-Temp. ø (°C)











Klimabelastung* -- -- -- -- -- zs zs zs -- -- -- --

Spaniens Bevölkerung:

Die Spanier setzen sich zusammen aus 44108530 Einwohnern, so der Stand von 2005. Welche sich unterteilt in die Gruppen kastilische Spanier (72%), Katalanen (17%), Galizier (6%), Basken (2%) und Roma (1%).
Religiös sind die Iberer durchweg katholisch, nur sehr wenige sind Protestanten, Muslime oder Juden.
Amtssprache ist spanisch, nur in den autonomen Gebieten gilt zusätzlich galizisch, baskisch und katalanisch. Welche sich übrigens enorm vom Amtsspanisch unterscheiden und Beachtung finden sollten, wenn Sie einen Urlaub in einer dieser Regionen planen.

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Spaniens Geschichte:

Die ältesten menschlichen Spuren Spaniens führen uns in die Zeit 30.000-50.000 v. Chr. aus welcher die ersten Höhlenmalereien stammen. Die Besiedlung Spanien begann dann wohl im 11. Jahrhundert v.Chr. durch die Phönizier.
Im 6. Jahrhundert v. Chr. zogen dann die Kelten aufgrund einer Völkerwanderung aus Frankreich auf die Iberische Halbinsel. Nach den Karthagern folgten die Römer.
Mit den Westgoten welche ca. 400 n. Chr. einzogen, mussten die Iberer vom Arianismus zum Katholizismus, welcher brachial und blutig eingeführt wurde. Eine Methodik, welche die Spanier dann noch brutaler in die neue Welt getragen haben.
Nachdem der Westgotenkönig Roderich (er hinterließ vielen Spaniern seinen Namen "Rodriguez") von den Mauren 711 besiegt wurde, herrschten die Mauren bis 1031.
Dann setzte die sogenannte Reconquista ein, welche das muslimische Spanien wieder auf katholische Bahnen brachte.

Das berühmte Königspaar Isabella und Ferdinand herrschten von 1474 gleichberechtigt nebeneinander, beispiellos für europäische Monarchen.
1480 führten sie dann die staatliche Inquisition ein, welche sich gegen den starken Adel und dem Judentum richtete.
1492 entdeckte dann Columbus Amerika, was heutzutage nun eher als Wiederentdeckung gilt, da die Besiedelung Amerikas von Außen passierte und die Wikinger das Land lange vor den Spaniern betraten.

Danach folgten Kaiser Karl, König Phillip und einige andere Monarchisten, und Erbfolgekriege und Utrechter Urteile bestimmten die Machtstruktur und Unabhängigkeit Spaniens.

Anders als Deutschland hatte Spanien dem Heer Napoleons nichts entgegenzubringen, allerdings brillierten die Spanier mit einer neuen Kampftechnik. Dem Guerillakrieg, indem sich die Franzosen verstrickten, einige Kämpfe verloren, andere nicht gewannen, und dann 1813 Spanien wieder verließen.

Nach einigen internen Streitereien sog. Karlskriegen, Bestrebungen die Monarchie zu festigen bzw. zu abzuschaffen, zerbrach sie ob der Stärke der Arbeiterbewegungen. Die UGT (Unión General de Trabajadores), marxistischer Ausrichtung, sowie die CNT (Confederación Nacional del Trabajo) anarchistisch geprägt waren die beiden führenden Kräfte zu Anfang des 21. Jahrhundert in Spanien.

Nach der Neutralität im ersten Weltkrieg putschte Primo de Rivera 1923 zu einer Militärdiktatur.
1931 wurde die Spanische Republik ausgerufen. Die, genau genommen, zweite Spanische Republik startete unter dem Stern der Weltwirtschaftskrise. Nachdem zuerst eine Mitte-Rechts Regierung die Macht in Spanien erlangte, gewannen 1936 ein Bündnis aus Kommunisten, Linksliberalen und Sozialisten die Wahlen.
Die Spannungen zwischen kath. Kirche, sowie den politischen Strömungen warf das Land in den Spanischen Bürgerkrieg.
Bis dahin schafften es vor allem die Anarchisten, vereint in den Gewerkschaften (Syndikaten) CNT und UGT ein Leben in Freiheit und Gleichberechtigung zu organisieren. Eine neue Form selbstbestimmten Lebens, welche durch Franco, den Kommunisten und die Nichtsolidarisierung der Nachbarstaaten und der USA, jäh sein Ende im Bürgerkrieg fand.
Die USA wertete das faschistische Spanien durch die Madrider Verträge auf, und so kam es, dass der Franco-Spanien in die UN aufgenommen wurde.
Nachdem der Faschist Franco 1975 verstarb, konnte sich unter König Juan Carlos I. eine Demokratie entwickeln.
Mit José Luis RodrÌguez Zapatero hat die spanische Regierung einen Ministerpräsidenten, der sich aus dem nicht legitimen Krieg der Amerikaner gegen den Irak zurückzog; nachdem die Vorgängerregierung unter José Mariá Aznar den Amerikanern fast blind gefolgt ist. Und den ungewöhnlichen Schritt gewagt hat, einen Dialog mit der ETA aufzunehmen. Trotz heftigem Widerstandes aus konservativen Kreisen, gewann er die Mehrheit zu diesem Schritt, und die ETA kündigte ein Jahr später tatsächlich eine Waffenruhe an, welche bis heute geblieben ist.
Aktuell sieht es mit ETA leider wieder anders aus. Die Verhandlungen sind gescheitert und die uneinsichtige Organisation hat Ihren bewaffneten Kampf wieder aufgenommen.

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Reisen in Spanien:

Spanien ist bekannt als herrliches Sonnenparadies. An den Küsten und den Balearischen Inseln, sowie der Kanarischen Inseln herrscht reger Betrieb, und die wilde Bebauung der Mittelmeerküste liegt heute vielen spanischen Verantwortlichen schwer im Magen.
Dennoch glänzt Spanien, neben der fast schon garantierten Sonne, mit einem Land der Gegensätze in der Architektur, und durch liebevolle Traditionen in den ländlichen Gebieten.
Gastfreundschaft ist selbst in touristischen Gebieten noch anzutreffen, und nicht selten wird zu leckerem Wein, Sangria und anderen spanischen Leckerbissen eingeladen. Ferien zum Wohlfühlen!
Lt. Wikipedia brachte der Tourismus für Spanien im Jahr 2005 Einnahmen vom 35,7 Mrd. Euro.

Weitere und weitaus umfassendere Informationen finden Sie im Internet oder einem gut sortiertem Buchladen.
In Arbeit sind einige Geheimtipps über Spanien, welche Sie sicherlich nicht in Reiseführern finden werden.



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