
Zum zweiten Mal findet dieses Jahr der Fullmoon Trail in Tijarafe statt. Mit 23,2 Km Länge und einer Teilnehmerzahl von maximal 250 Läufern gehört der Fullmoon Trail zu einem kleinen, aber spektakulärem Ereignis hier auf der kanarischen Insel La Palma.
Die Strecke ist recht anspruchsvoll mit einem Höhenunterschied von insgesamt 3.848 Metern, dem höchsten Punkt bei 1.603 Metern und dem niedrigsten bei 630 Metern. Sie führt über alte Wanderwege mit zum Teil schwieriger Oberfläche und starken Steigungen und ebenso starken Gefällen. Teils über mondbeleuchtete Wege, teil durch dunkle Pinienwälder.
Der Vollmond auf La Palma ist besonders hell, so dass der nächtliche halbe Marathon
ein gut zu laufendes Rennen ist. Natürlich bedarf es auch viel Konzentration und Vorsichtigkeit, um auf den Wegen nicht zu stürzen.Die Kopflampe ist Pflicht und auch mit Flüssigkeiten muss sich gut versorgt werden, da Versorgungsstationen recht rar sind.
Zwar findet der Fullmoon Trail erst das zweite Mal statt, dennoch ist schon anhand der vielen positiven Meldungen des letzten Jahres und der recht zahlreichen Anmeldungen für dieses Jahr ein weiteres erfolgreiches Rennen zu erwarten.
Der Fullmoon Trail steht ein wenig im Schatten des Transvolcania, dem Ultramarathon auf La Palma, und stellt eine herrliche Ergänzung zum sportlichen Gesamtprogramm auf La Palma dar. Es gibt viele Läufer die an beiden Rennen teilnehmen und den Fullmoon Trail als Besonderheit schätzen. Das Rennen ist auch familiärer Natur, da es von vielen Einheimischen aus dem Dorf Tijarafe unterstützt wird.
Und auch die Teilnehmer sind zu einem Teil aus Tijarafe und Umgebung, und fiebern den beiden sportlichen Ereignissen des Jahres entgegen.
In den angebotenen Ferienhäusern werden Broschüren ausliegen, welche über den Fullmoon Trail informieren. Wer das jetzt schon machen möchte, und an eine eventuelle Teilnahme denkt, kann sich auf der spanischen Seite schon vorab informieren: http://www.fullmoontrail.es
Leider gibt es zur Zeit keine Informationen auf deutsch oder englisch, soll aber in ächster Zeit nachgeholt werden.
Fotos: Alberto Cardona(mehr Fotos) und Elmar Geissler
